Time to say goodbye


 

 Wie im Flug verging die 4 Monatige Bergseesaison im Ticino und zum letzten Mal in diesem Jahr ging es auf hohe Quote ins Magic Valley. Für den zweitletzten Nachmittag, war eine Spinningsession am grossen Stau von Robiei auf dem Programm. Ein starker, kühler Wind unterstützte die Hardbaits kräftig beim Fliegen und man kam gut vorwärts Strecke zu machen. In den ersten drei Stunden konnte ich keine Aktionen verbuchen, bis es dann endlich im früheren Abend einen eindeutigen Stupser auf den X-Rap Shad gab. An dem Spot bleibe ich dran. hier läuft noch was, dachte ich mir, und ich bearbeitete fleissig die 10 Meter vor mir liegende Kante mit allerelei Kunstköder. Nach einer weiteren halben Stunde werfen und zwei nicht übeln Nachläufern, entschied ich mich zu einem taktischen Wechsel, und die Hardbaits wurden durch ein 5Gramm Schlundblei mit einer 10er Laube ersetzt. Eine gute Entscheidung, denn schon beim dritten Durchlauf biegte sich die Overseas und nach 45 Sekunden Drill war eine schöne 44er Fario in meinem Kescher.

 

Den letzten Trip dieser Saison wollte ich noch an einem natürlichen Bergsee fischen und noch bei Dunkelheit war Abmarsch in Richtung des auf Quote 2470 m.ü.m liegenden Lago Matörgn. Begleitet wurde ich auf diesem Trip vom Berner Bergseeprofi und Freund Hugo. Der knapp 80 Minütige Aufstieg schien nach 4 Monaten intensivem Bergssefischen ein Kinderspiel und bei einer Lufttemperatur um die 3 Grad minus kam man nicht einmal mehr ins Schwitzen. Fleissig machten wir uns trotz gefrorenen Fingern ans Fischen, Hugo mit der Spirorute und verschiedenen Kunstködern und ich mit der Spinne, Wobblern und Gufis. Die Fischerei erwies sich als sehr schwierig und bis zum Mittag konnten wir nicht eine nennenswerte Aktion verbuchen. Erst als gegen 1 Uhr der eisige Wind etwas abflachte, konnten wir vereinzelte Kreise an der Oberfläche ausmachen. Nun wechselte auch ich auf die Spirorute, und die kleinen schwarzen Fliegen flogen weit in den See raus. Wieder wurde der Technikwechsel von Erfolg gekürt und im Verlauf vom Nachmittag konnte ich 3 gut Massige wunderschön gefärbte Rainbows mein eigen nennen.

So lieber Leser, das wars für dieses Jahr von den tessiner Bergseen, der Bergseefischer zieht mit einem lachenden und einem weinenden Auge talwärts und ist bereits mitten in den Vorbereitungen, um im Herbst und Winter die Maggiore Hechte und Eglis zu ärgern.


 

Hier noch ein paar statistische Infos zur Bergseesaison 2010



Namaycush:

Grösster Fisch 2010: 57 cm Köder Pop-Up Elritze

Allg. Bester Namayköder: Pop- Up Elritze

Bester KuKö Namaycush: Jackson Trout Tune 7 cm



Rainbows:

Grösster Fisch 2010: 47 cm Köder Jackson Trout Tune 7 cm

Allg. Bester Köder Rainbow: Fliege an Spiromontage

Bester KuKö Rainbow: Jackson Trout Tune 5cm



Bachforellen:

Grösster Fisch 2010: 53 cm Köder Elritze am Lupo System

Allg. Bester BaFo Köder: Laube am System

Bester KuKö Bafo: LC Bevy Shad, Illex Tini Fry



 

Kleine Pfützen

 

 

Hallo liebe Lesergemeinde, ich war gestern auf einem Mikro Bergseetrip. 3 kleine Bergseen, viel Sonne und Spiruflyfischen, ohne grosse Ambitionen.

 

 

Schon im Morgengrauen kamen wir in der Zone Naret an, wo wir uns sofort an den kurzen aber sehr steilen Aufstieg zum 0,75 Hektaren grossen Lago Fornà machten. Einmal auf der Krete angekommen, war die Mühe des Aufstiegs auch sofort wieder vergessen, denn was ich da unten im Tal sah, liess mein Bergseefreak Herz jubeln. Also nichts wie runter,



 

und angefangen zu Fischen. Mit Erfolg, zu meinem Erstaunen, hatte mir doch ein einheimischer “Bergseeprof” vortags versichert, dass es in diesen Seen nichts zu fangen gibt. Naja...

 

Nach 3 Stunden aktionsreichem Fischen konnte ich zwei passable Farios von 31 und 33 cm in meinen Rucksack packen, und wir machten uns auf den 40 minütigen Weg zum rund hundert Höhenmeter höher gelegenen Lago Valsabbia.



 

Die Fischerei im ca. 1,2 Hektaren grossen Valsabbia war einiges schwierieger als im Fornà, was sicher zum Teil an der für das Angeln ungünstigen Mittagszeit und dem relativ hohen allgemeinen Angeldruck liegt. Nichts destotrotz konnte ich auch hier fünf Aktionen verbuchen. Eine grosse Rainbow machte kurzen Prozess mit dem 14er FC und trägt nun für eine Weile ein kleines schwarzes Piercing, plus vier kleinere Regenbogner die mir allesamt aus der Hand flutschten. Nach zwei Stunden Fischen und einem feinen Picknick, nahmen wir dann die letzte Etape zum knapp 3 Hektaren grossen Naret Piccolo unter die Füsse.

 

 

Eine knappe Stunde Wandern, immer dem imposanten Naret Grande entlag, brachte uns dann zum hübschen und sehr flachen Naret Piccolo.

 

 

Vom Naret Piccolo weiss ich mit Sicherheit, dass es auch grosse Räuber drin hat. Aber was will man machen, wenn die fresswütige “wilde Indianerbande” immer schneller ist, sich das Müggli reinzupfeifen. Macht gar nichts, zwei feine Farios für das Abendessen hatten wir und auch noch mehr Fische hätten den Wert dieses schönen Ausflugs nicht mehr anheben können.

 

 

 

Der unerbittliche Gotthard

Eine Fotostory von Wind, Regen und kleinen Fischen.

 

28.-29. 09. 2010 Wieder einmal ging es rauf an den Gotthart, und diesmal war auch die Hausfotografin und Bergseefischer Supporterin Silvi mit von der Partie.

Leider hat ein übler Motorradsturz im Vorfeld dieses Trips, ein Mini Forumtreffen scheitern lassen, und ich möchte kurz die Gelegenheit nutzen, allen die sich weh gemacht haben eine gute Besserung zu wünschen.

 

Da waren wir nun, statt zu viert leider nur zu zweit, und was wir nun nebst Essen, Trinken, Hospitz und Museum so alles gemacht und gesehen haben, könnt ihr auf den folgenden Bildern sehen.

 

Samstag gegen 11 00 Uhr hörte es endlich auf wie aus Kübeln zu regnen und wir nutzten die ersten Sonnenstrahlen um den Lucendro Stausee zu besuchen.

 

 

 

Zu meinem Erstaunen, waren die Lucendro Refos auch noch zur Mittagszeit sehr aktiv und sofort gelang mir auch der Fang einiger Regenbogner der 30 er Klasse.

“Spirufly rules”



Leider hielt das schöne Wetter nur kurz an, und Regen und Sturmböen zwangen uns, schon nach 2 Stunden wieder den Rückweg anzutreten.

Noch kurz, auf dem Heimweg ein paar Würfe mit dem Trout Tune in einem der zahlreichen kleinen Reussquellbächen, brachten dann noch einen hübschen Fisch . Einen würdiger Abschluss, für einen, buchstäblich ins Wasser gefallenen Tag in den Bergen, finde ich.

Sonntags gings dann mit der Spinne rauf zum Lago Sella. Aktionen konnte ich bis 09 00 Uhr keine verbuchen, aber wenigstens konnte ich dort oben ein wenig dem Hundewetter entfliehen (schaue talwärts).

 

Gegen 10 00 Uhr hatte sich dann auch Silvi aus dem Regen und Nebel rausgekämpft und brachte mir einen deftigen Znüni rauf zum See.

 

Leider wurde nun der Wind auch hier oben zusehends stärker und nässer.

Die Spinne wurde nun gegen die Spiruschleuder ausgetauscht und gegen Mittag , klappte es dann auch mit dem Fischen.

 

Gegen 13 00 Uhr stellte ich dann das Fischen ein, und nach einem Picknick und einer kleinen Fotorunde ging es dann mit dem Auto in Richtung warmes Locarnese.

 

 

Noch mehr Kanadier


Samstag 8. August 2010. Wieder ist ein Hochalpiner Namaycush Trip mit Mirko auf dem Programm.

Im späteren Nachmittag werden Ausrüstung, Rucksäcke und Zelte eingeladen und.....

die flehend schauenden blinden Passagiere ausgeladen.

Nach längerem Autobahnstau und ca. 30 Minuten Aufstieg, kamen wir kurz vor dem Dunkelwerden am Lago Tom an. Es blieb gerade noch Zeit, die Zelte zu montieren und einen deftigen Znacht zuzubereiten.

Dann ging es auch schon in die Federn, denn am nächsten Morgen um 4 00 Uhr war Abmarsch zum Lago Scuro.

Der knapp 1 ½ Stündige Aufstieg schien bei Dunkelheit viel weniger Steil als er in Wirklichkeit ist.

Oben angekommen präsentierte sich uns der Lago Scuro mit seinem fast schwarz scheinenden Wasser und den zerklüfteten Felswänden, mit einem Bild von atemberaubender wilder Schönheit.

Das Fischen war sehr Aktionsreich. Schon in der ersten halben Stunde konnte ich nach diversen “Backfischen “ die erste gute 33 er landen. Bis gegen den Mittag, waren die Namays in Ufernähe am fressen, und der 33 er folgten dann auch noch eine 31 er und eine 35 er ins Körbchen.

Bei Mirko liefen die ersten Stunden etwas harzig und nebst untermassigen Köderklauern hatte er bis 10 Uhr noch keinen Massfisch zu präsentieren, bis sich dann auch seine Rute krümmte. Und wie !!

Nach kurzem, aber sehr heftigen Drill, konnte er diese prächtige 45er Canadese landen.

Grande Mirko, complimenti ” !!

Den Nachmittag fischten wir dann nicht mehr so “böse”, war eher eine Art von verlängertem Picknick mit anschliessendem chillen und ein paar Würfen um nicht aus der Praxis zu geraten. ;-)

Gegen 18 Uhr verliessen wir dann den schönen Ort und machten uns auf den Abstieg, wo......

wir bei einem Bierchenhalt, von Weitem, die verrückten Juniorsteinböcke beim riskanten Spielen beobachten durften.

Da wir am nächsten Tag schon gegen Mittag Zuhause sein mussten, gab es nach zwei Tassen starkem Chicco d`Oro noch eine kurze Spinningsession beim Basiscamp Lago Tom.

Mirko konnte schon um 5 30 Uhr einen Namay von 37 cm auf das Luposystem verbuchen, und bei mir gab es um 9 Uhr eine hübsch gefärbte 30 er Rainbow auf den 5er Trout Tune.

Zufrieden ( auch ohne Vollpackung ) kehrten wir dann dem Val Piora den Rücken und fuhren ins Centovalli zurück ,wo wir schon wieder am Bergseepläne schmieden sind.

 

This is not BC

30 Juli 2010 Wie man schon aus dem Titel entnehmen kann, handelt es sich hier nicht um einen Angeltrip nach British Columbia, auch wenn Fundrelikte, Ambiente und auch Fische darauf schliessen lassen.

Es handelt sich um einen Fangbericht von zwei Bergseeverrückten, die es fertig bringen unter glühend heisser Sonne mit schwer beladenen Rucksäcken mehrere Stunden den Berg rauf zu kraxeln, um am nächsten Morgen früh den Namaycush nachstellen zu können.

Wunderschön präsentierte sich der auf 2400 M.ü.M. gelegene Lago Nero am nächsten Morgen. Schon beim Frühstückskaffee hörten wir es in Ufernähe plantschen, das waren Kanadier auf Saiblingsjagd.

Solche Beobachtungen machen natürlich Mut, und wir machten uns fleissig ans Fischen.

Mit Erfolg wie man sieht.

Mit dem Sonnenaufgang zeigten sich auch die ersten Bewohner der Bergwelt. Leider wollten die Kerle nichts vom Stillhalten für`s Fotoshooting wissen, und nur mit Anschleichen und max. Zoom, kam man an ein Foto, von den nicht an Menschen gewöhnten Murmeltieren.

Die Fische hingegen waren immer noch beissfreudig, auch wenn nicht mehr ganz in Ufernähe. In solchen Momenten kommen dann gut fliegende Hardbaits zum Zuge.

Bis gegen den Mittag hatten wir immer wieder Aktionen auf Tune, Pointer und co.

Gegen 13 Uhr stellten die Fische dann das Fressen im Mittelwasser ein, und mein Freund Mirko und ich gingen ins Camp zurück um etwas zu essen, und ein paar Stunden Siesta zu machen.

Um 16 Uhr ging es dann weiter mit Fischen, grundnahes Longdistanz NK-Spinning (werde die Technik zu gegebener Zeit mal auf meiner HP beschreiben), war nun angesagt. Wie es so ist an diesen Tagen, wenn es läuft dann läufts und auch mit dieser Technik konnten wir einige gute Aktionen und Fische verbuchen.

Gegen 17 30 Uhr, nach einer circa 20 Minütigen Beissflaute, hatte ich dann einen harten Biss auf die ca. 10 cm lange Elritze. Anschlag, Rute krumm, und ich sagte zu Mirko, die könnte gut sein, sicher über 35...

Ganz langsam pumpte ich den Fisch, die 10 Meter vor uns liegende, fast 8 Meter hohe Felskante rauf.

Als die Laketrout über die Kante in unser Sichtfeld kam, stiess mich Mirko in die Seite und sagte, sicher 35, gehe mal besser den Feumer holen. Zum Glück konnte ich beim ersten Versuch die Canadese in den rechts von uns liegenden Flachwasserbereich lenken, wo sie dann nach ca. 3 Minuten Drill von meinem Freund gekonnt gefeumert wurde. Ein prächtiger Fisch, 57cm lang und perfekt was Form und Färbung angeht.

Sicher keine Kapitale, aber bedenkt man das der Lago Nero in der Regel über 7 Monate pro Jahr gefroren ist, darf ich den Fisch bestimmt als “Bella Canadese” bezeichnen.

Kurz darauf zogen wir uns ins Camp zurück, gut essen, trinken und chillen rundeten diesen Tag in perfekter Manier ab.

Wieder war ein Bergseetrip zu Ende, kein übler finde ich, und der nächste ist auch schon geplant.

 

vom tapferen Schneiderlein 

 

16. 07. 2010 Zum ersten Mal in diesem Jahr, ging es in die wegen der grossen Namaycush bekannte Naret Zone.

Seen und Wasser auf 2300 M.ü.M. so weit das Auge reicht.

Und was ich da oben wollte, könnt ihr euch ja vorstellen.

Wie geplant, kamen wir am Freitag im früheren Abend am Grande Naret an. Das Zelt und das Basiscamp waren im Nu aufgebaut, so dass wir vor dem Eindunkeln noch ca. 3 Stunden Zeit zum Fischen hatten.

Meine Idee war, die grosse Doppelstaumauer, vorallem die steil abfallenden seitlichen Felswände, päzise abzufischen. Wie meistens, bevor ich anfange zu fischen, mache ich kurz einen Rundgang mit der Poolbrille, um zu sehen was sich da so alles im Wasser tummelt. Man kann es Zufall oder Instinkt nennen, auf jeden Fall

ging ich direkt auf das innere Ende der rechten Staumauer zu, um zu schauen ob da irgendwas am tun ist.

Es war unmöglich sie nicht zu sehen. Da stand sie, 3 Meter von der Ecke entfernt, in ca. 1,5 Meter Wassertiefe. Eine Canadese der 85 + Klasse, den Blick hatte sie auf die Ecke gerichtet und die leichte Neigung nach vorne zeigten mir an, dass die Trout auf Jagd war.

Ganz ruhig montierte ich die grösste tote Elritze die ich bei mir hatte auf das Lupo System und näherte mich ganz langsam bis auf ca.10 Meter der Trout. Jetzt galt es ernst, das ist wie ein geschenkter Matchball dachte ich als ich ganz vorsichtig zum Pendelwurf ansetzte, eins zwei und weg, das Fischlein flog ohne sich zu überschlagen genau an den von mir angepeilten Ort. Jetzt twitchst du das Bameli zweimal und dann wird sie schon starten, meinte ich. Doch ich hatte nicht mit der Schnelligkeit der Forelle gerechnet. Schon das Plop des aufschlagenden Köders provozierte die Trout zum Angriff und innert Sekundenbruchteilen hatte sie die knapp zwei Meter Distanz hintersich gebracht und schnappte sich meinen Buzz keine 10 cm unter der Oberfläche. Der Fisch zog rasend schnell mit dem Köder Richtung Felswand, auf was wartest du noch Ricci ? Schlag an ! Bügel rüber und definitiv Fühlung aufnehmen dauerten keine 2 Sekunden und ich schlug an. Doch was war das ? Kein Widerstand. Die Forelle hatte Lunte gerochen und innerhalb kürzester Zeit hatte sie die Elritze wieder ausgespuckt und lies mich wie ein blutiger Anfänger ins Leere anschlagen. Das letzte was ich für diesen Tag von der Namay sah, war, dass sie kurz vor der Felskante zweimal kräftig den Kopf schüttelte, wie es ein soeben entkommener Hecht oft tut. Sie scheint etwas gespührt zu haben, ich hingegen nichts. Tja was solls, weg ist weg. Eine kurze Krise und ein paar schöne Wörter auf italienisch, allesamt mit “Porco” oder “Porca” beginned, halfen mir dann, wieder etwas ruhig zu werden und meine sieben Sachen zusammen zu packen. Denn zum Fischen war mir für diesen Abend irgendwie die Lust vergangen.

 

Vom folgenden Samstag, um euch eine weitere Schneider Story zu ersparen, gibt es eigentlich wenig zu erzählen.

Ausser, einem Nachläufer einer ca. 85 cm langen Namaycush (die Selbe, mir schien irgendwie die Trout grinse mich an) auf den 110 Prey, und einem bestialischen Abendgewitter im neuen Zelt (Test bestanden), blieb der Tag mehr oder weniger ereignislos.

 

Der Sonntag war dann so windig, dass es praktisch unmöglich war auch nur halbwegs vernüftig zu fischen.

Also entschied ich mich, in den rund 400 Höhenmeter tiefergelegenen Quellbächen der Maggia rumzuspinnen. Ein guter Entscheid, die Fontinalis und Bachforellen waren aktiv bis in den Nachmittag hinein und der Tiny Fry zeigte sich als KuKö der Superlative in den seichten und glasklaren Bergbächen.

Wieder war ein Bergsee Weekend vorbei, eine Lektion vom Bergwetter gab es gratis und die Big Namay ging leider auch den Bach ab. Trozdem war es ein gutes und auch lehrreiches Wochenende.

24.07.2010 Nach einer arbeitsamen Woche war die Kanadierschmach vom letzten Wochenende auch schon wieder vergessen und die Motivation auf Namayjagd zu gehen war trotz schlechten Wettervorhersagen wieder auf das Maximum gestiegen. 

Leider hatten die Wetterfrösche recht mit ihren Previsionen und kaum an den Bavona- Stauseen angekommen, ging es los mit Wind und Niselregen. Aber ich zog es durch, insgesamt 12 Stunden Spinning mit grossen Hardbaits und ebenso grossen Köfis am System, brachten eimal mehr, nichts.

So ist es halt mit der Bergseekönigin, aber wenn nicht diesmal,

vielleicht das nächste Mal.

Wer weiss ?

 

Am Sonntag gab es dann wieder aus Wettergründen ein alternativ Programm. Diesmal waren es die noch jungen Wasser der Bavona, die ich für den Spinningtrip ausgewählt habe.

Die Strecke mit den Hausgrossen Felsbröcken und den vielen bis zu drei Meter tiefen Becken ist ein absolutes top Spinningrevier und die Bewohner die man drin fangen kann, sind meiner Meinung nach die Topmodels der Fariowelt.

Gegen Abend kamen die Fische in einen waren Fressrausch, alleine in diesem ca. 25 Meter langen Spot konnte ich innerhalb 20 Minuten 8 Forellen zwischen 20 und 30 cm auf vier verschiedene Köder fangen.

Ja so macht die Sache Spass.

So wir sind am Ende des Berichts, und ich hoffe er gefällt euch..?

Auch ohne eine kapitale Namaycush....

 

Die 3 Seen Tour

9.- 12 Juli 2010

Robiei- Lago Matörgn- Lago Bianco – Robiei

Wieder ein verlängertes Weekend im Magic Valley.

Für den Freitag Abend stand eine Spinningsession am Basisstausee auf dem Programm.

Der See war randvoll und die Jungfische standen nahe am Ufer, optimale Bedingungen für die Raubfischjagd mit Spinnsystem und Wobbler. Endlich an meinen Hotspots angekommen, konnte ich auch schon die ersten Fische lokalisieren und bereits in der ersten Stunde gelang mir der Fang von je einer Rainbow 30 cm und einer Namaycush 32cm auf das Bameli am Luposystem. Nach einem Platzwechsel in Richtung Staumauer, konnte ich auf ca. 30 Meter Entfernung, immer wieder steigende Fische ausmachen. Das waren Rainbows und wie es von weitem schien , nicht nur kleine...

Kurz einen 7er Tune angebunden, und den Schwarm 10 Meter überworfen, ergab es sogleich beim ersten Versuch einen deutlich spührbaren Stupser. Beim 2. Versuch idem ein Stupser, beim 3. nichts und beim 4. auch nichts. Doch dann beim 5. Durchgang, noch schneller gekurbelt und noch härter getwitcht, ein brachialer Biss auf ca. 10 Meter Entfernung und eine Sekunde später schraubte sich ein Silbertorpedo senkrecht aus dem Wasser. Geil, was für ein Power und was für ein Drill. Erst nach mehreren Minuten Drill, inklusive Klettereinlage um den Fisch zu feumern, konnte ich total verschwitzt, die schöne 47er Regenbognerin mein Eigen nennen. Yeah !

Für den Samstag stand dann der Lago Matörgn auf dem Programm. Begleitet wurde ich auf diesem Trip von Spiro Prof David. Der auf 2450 Meter liegende Matörgn hat einen guten Bestand von Kanadiern und Rainbows, die aber an diesem Tag alles andere als Beissfreudig waren. Mit allen erdenklichen Techniken, gelang es uns an diesem Tag nicht Fische über 30 cm zu fangen.

Macht nichts , war trotzdem schön und der Trip verlangt nach einer Wiederholung.

Forza David :-)

Sonntags in der Früh ging es dann rauf zum Lago Bianco, wo es einen guten Bestand an Farios und Regenbogner gibt. Das schönste am Bianco ist aber, das es in ihm ein bescheidenen Bestand von sich selbst fortpflanzenden Bachsaiblingen gibt.

So einen wollte ich, nur einen...

Das Vorhaben klappte, die Fontinalis einmal gefunden gab es Aktion auf Aktion. Unglaublich was sich die kleinen Kerle so alles reinzupfeifen versuchen. Der zu Studienzwecken fotografierte Saibling auf dem mittleren Bild, blieb mit ca. 16 cm Körperlänge an einem über 10 cm langen Köfi am System hängen.

Crazy !

Gewittermeldungen und Fussball wegens, beschloss ich die Abendsession in der Nähe der Basis zu machen. Schwarze Wolken und permanentes Donnergrollen schienen die Fische hungrig zu machen und innerhalb kurzer Zeit konnte ich eine prächtige Fario Namay Doublette landen. So, für diesen Tag reichte es und ich zog mich in meine Unterkunft zurück, wo ich mir bei Merlot und Minestrone wenigstens noch die zweite Halbzeit vom WM Finale anschauen konnte.

Schon wieder Abreisetag. So ein Mist.

Aber ein paar Stündchen hatte ich noch. Ich spührte das noch etwas laufen wird.

Noch bei völliger Dunkelheit stand ich schon am See. Wie es so ist, wenn man ein gutes Gefühl hat, schon beim 4. oder 5. Wurf rummste es. Nach 2 Minuten Drill lag eine 48er Fario vor mir, der nach einer weiteren Stunde noch eine 30er Canadese ins Körbchen folgte.

So das wars, ich musste abbrechen um die Seilbahn zu erwischen, die mich in den Glutofen des Locarnese hinunter bringen wird.

 

To Catch The Big One

3. - 5. Juli 2010.

Da sind wir wieder, irgendwo im “Magic Valley” an einem 30 Hektaren grossen Stausee auf Ouote 2000 m.ü.m.

Insider wissen, hier gibts einen guten Bafo-Bestand und diverse Namaycush der XXL- Klasse.

Wird es diesmal klappen ?

Die Asrüstung, gar nicht Bergsee üblich, besteht aus 3 Spinngerten.

- eine 3-15 Gramm für leichtere Wobbler

- eine 10 -30 Gramm für den toten Köfi am System

und eine bis 90 Gramm für Swimmbaits und Wobbler bis 20 cm

Eigentlich begann die Abendsession am Freitag ganz normal, also schönes Wetter (fast zu schön) und die Fische um 4 Uhr Nachmittags eher inaktiv.

Doch dann, kaum angefangen zu fischen, hörte ich hinter mir lautes Donnergrollen. Im selben Moment als ich den Kopf drehte und die schwarzen Wolken erspähte, spührte ich auch schon die ersten dicken Tropfen im Nacken. Ach du Sch.... , da kommts ja wie eine Wand. Es blieb mir nichts anderes übrig, als mich unter einen Stein zu flüchten, und dort zu warten bis das Naturspektakel vorbei war.

Und ich wartete und wartete und...

Endlich nach ca. 70 Minuten freiwilliger Einzelhaft, kroch ich ziemlich feucht unter meinem Stein hervor und konnte endlich meinem liebsten Hobby nachgehen.

Die Fische waren plötzlich sehr aktiv, und man sah Kreise auf dem Wasser und in Ufernähe sprangen gejagte Kleinfische in panischer Flucht.

Innerhalb 30 Minuten gelang mir der Fang einer wirklich hübschen Doublette, eine 47er Fario auf Elritze am System und eine 39 er Rainbow auf den 7er Jackso Tune.

Etwa 40 Minuten später wurde der Fang noch von einer 36 er Namaycush abgerundet, und ich ging schnellen Schrittes (weil schon Unwetter Nr. 2 im Anmarsch war), und sehr zufrieden Richtung Basiscamp.

Am Samstag Morgen war dann wieder normales, “langweiliges” Tessiner Hochdruckwetter... :-)

Weder auf die 12cm langen Elritzen, noch auf die Swimmbait im Hechtformat, konnte ich eine Aktion verbuchen.

Bis ich nach ca 2 Stunden, etwa 30 Meter vom Ufer entfernt, immer wieder schöne Fische steigen sah.

Das müssen Regenbogenforellen sein, dachte ich mir, und warf die Elritze am System in Richtung der steigenden Fische.

Kaum auf dem Wasser gelandet, und zweimal getwitcht, sprang auch schon eine prächtige Refo, mit dem Köfi quer im Maul, aus dem Wasser.

Nach einem kurzen, aber intensiven 60 Sekunden Drill, konnte ich eine fette, kampfstarke 40er Rainbow mein Eigen nennen.

Etwa 10 Minuten später, folgte ihr eine weitere, gut genährte 32er ins Körbchen, die ich, der immer grösser werdenden Distanz wegen, mit einem Tune abgetwitcht habe

(yes, yes., der Jackson fliegt unendlich).

Die Abendsession wurde dann ganz den Bigbaits gewidmet (die Mädlifischer staunen nicht schlecht, wenn man 20cm Baits im Bergsee rumwirft).

Wie anzunehmen, habe ich natürlich nichts gefangen, konnte aber trotzdem eine nennenswerte Aktion verbuchen.

Kurz vor dem Dunkelwerden, folgte eine riesige Trout, mit ca 2 Meter Abstand, gemächlich dem Castic, Regenbogenforellenimitat, bis vor meine Füsse hin. Unglaublich, da stand sie nun direkt vor mir, keine Namaiycush, aber eine Regenbogenforelle der 75er Up-Klasse.

Was nun?

Vergessen wir's....

Schon die vorsichtige Armbewegung um erneut zu werfen, liess den Fisch auf nimmer Wiedersehen, in die unerreichbaren Tiefen zurück gleiten.

 

Sonntag Morgen, Tag der Abreise. Aber es bleiben noch 6 Stunden, bis die Seilbahn fährt.

Logo, dass man Ricci um 6 Uhr Früh am Bergsee findet, obwohl ich doch locker bis 10 Uhr hätte schlafen können.

Aber angesichts des interressanten Spots, gibt man sich ja noch einmal richtig Mühe.

Nach ca 30 Minuten und diversen Hängern, dann Action!

Ein knallharter Biss auf die 12cm Elritze, in ca 7 Metern Entfernung und 2 Meter Wassertiefe. War das eine Big Namay ?

Nein, nein, schon klar, das kann nicht sein. Und wie mir meine bescheidene Erfahrung zeigte,

wusste ich schon nach der ersten Flucht, dass es sich hier um eine richtig passable Bachforelle handeln musste, was mir mein Massband, das 53cm anzeigte, dann auch bestätigte.

Tja, so läuft es halt mit den grossen Kanukis. Wieder keine... Aber wenigstens erbarmte sich doch noch, gegen 09:30, ein kleineres Exemplar von 38cm, sich den Köder reinzuziehen.

Tja, that's it

kommt Zeit, kommt Rat


 

Namaycush Fieber 2010

19.06.2010 Endlich war es wieder soweit, Eröffnung des Rifugo Crosa. Unterhaltsarbeiten an der Hütte, Solar und Wasserversorgung installieren und ähnliche Arbeiten waren schnell erledigt, so das Kumpel GP und ich schon am Abend des ersten Tages etwas Zeit für die Kanadierjagd hatten.

Wie ich es erwartet hatte, waren die Fische kurz nach der Eisschmelze sehr hungrig und die toten Elritzen auf Grund wurden gierig genommen.

Trotz der sehr aktiven Fische, war der Ansitz auf die Crosa Kanadier nicht ganz einfach. Eisiger Seitenwind aus Nord machten die Bisserkennung sehr schwierig und die erste Session bescherte uns nebst einigen schönen Fischen auch sehr viele Drillaussteiger...

Leider wurde das Wetter über Nacht noch schlechter und die Temperatur sank teilweise unter den Gefrierpunkt.

Die Kälte schien die Kanuks aber überhaupt nicht zu stören und einmal die richtige Taktik gefunden, gab es Aktion auf Aktion.

Wie es halt so ist, an diesen wunderschönen Orten, die Zeit vergeht wie im Flug.

Bald verging auch Tag zwei, und mit einem gut gefüllten Körbchen trafen wir Abends im Rifugo ein, wo Hüttenchef Silvan einen deftigen “Znacht” für uns zubereitete.

Der Abreisetag,“logischer Weise bei strahlendem Sonnenschein” wurde dann noch einmal für die nötigen Vorbereitungen an der Hütte genutzt. Weil in den nächsten Monaten der Rifugo regelmässig von Alpinisten, Wanderern und Fischern genutzt wird, muss doch alles tip top sein.

Pünktlich 13 00 Uhr holte uns dann der Stahladler ab, und ein weiteres schönes Bergseeweekend gehört der Vergangenheit an.

 

Bergsee Ouvertüre 2010

Endlich war es soweit, nach 8 Monaten Schonzeit darf man wieder im Bergsee fischen. Wie immer beginne ich meine Bergsee Saison am über 100 Hektaren grossen Lago Ritom.

 

Zielfisch: Big Namaycush

Die Tackles sind bereit, Ruten, Rollen, Kunstköder im Hechtformat und 8 grosse Elritzen.

Wird es diesmal klappen ?

Ja, ist toll von der grossen “Canadese” zu träumen. Aber in in der Praxis kriegt der Enthusiasmus dann schnell mal die ersten Dämpfer. 2 Grad Lufttemperatur, schneidender Wind und Materialverluste, lassen einem immer öfter an das warme Restaurant bei der Staumauer denken.

Nach 3,5 Stunden “Hardcore” Spinning, wurde ich endlich mit einer Aktion belohnt.

Beim langsamen Einzupfen des Schlundbleies, fühlte ich zwei leichte Zupfer. Sofort liess ich die Elritze an loser Schnur zum Grund sinken und wartete....

Hab ich das “Tock Tock” nur geträumt oder war da tatsächlich etwas ?

Lass den Köder noch 10 Sekunden liegen, dachte ich schon etwas enttäuscht, als die Schnur plötzlich, wie von Geisterhand bewegt, langsam in Richtung Seemitte abzog.

Der Anschlag sitzt und der Tanz geht los. Schon nach der ersten Flucht, wurde mir klar,dass es sich nicht um eine Namaycush handeln kann, und nach weiteren 60 Sekunden Drill, habe ich dann auch die Bestätigung meiner Vermutung im Kescher.

Eine sehr hübsche, 50cm lange und 3,4 Pfund schwere Fario hatte sich die Elritze reingezogen.

Zwar keine Big Namay, aber für den ersten Tag der neuen Saison ein Fisch der mich mehr als zufrieden stimmte.

Am Tag darauf, ging es trotz noch stärkerem Wind und Schneeregen, rauf an den 30 Minuten entferenten Lago Cadagno, wo ich es auf Refos abgesehen habe.

Der Oberflächensbiro schien mit Windunterstützung endlos zu fliegen, und die Forellen zeigten sich trotz hoher Wellen sehr aktiv. Innerhalb 3 Stunden konnte ich insgesamt 5 schöne Regenbogner in mein Körbchen verfrachten.Ich hätte an diesem Tag bestimmt noch mehr fangen können, doch Wind und Wetter forderten ihren Tribut und schickten mich nach Hause. Wie man so sagt, ich bin halt nicht mehr 20.

Alles in allem bin ich mit der Eröffnung 2010 sehr zufrieden (mal abgesehen vom Wetter), und hoffe, dass ich schon bald wieder ein Fangberichtlein von meinen geliebten Bergseen schreiben kann.

Bergsee Chill Out

28-30 September 2009.  Die letzten 3 Tage Forellenfischen... 
Logo das ein Freak wie ich, sich frei nimmt und den Berg rauf rennt.
Für den ersten Tag hab ich den Lago Scuro oberhalb Ritom ausgewählt.

Die erste Zeit lief garnichts, weder auf NK noch auf KK.
Am Mittag, mit der starken Sonneneinstrahlung, zeigten sich plötzlich Kreise an der Oberfläche.
Ein "Gatto" wie ich, greift da natürlich zum Oberflächensbiro mit Nassfliege.
Bis abends um 5 stiegen die Fische auf alles was nach Fliege aussah. Geil !!!
Mindestens 50 Aktionen , und drei davon (28-35cm) landeten dann auch im Körbchen.

Auf dem Heimweg, hielt dann endlich auch mal ein "Murmeli" für ein Foto still.

Weils so schön war, entschied ich mich am nächsten Morgen noch einmal zwei Stunden zum Lago Scuro aufzusteigen.

Leider machte oben ein starker Wind das Fischen recht schwierig..
Diese ca. 32er Namaycush hielt nur für ein Pic hin,

und löste sich kurz vor der Landung... ;-)

Eine kampfstarke 30er Rainbow, erlöste mich dann gegen 3 Uhr vom Schneider und ich ging zufrieden talwärts.

Für den letzten Tag wollte ich noch einen "Wilden".
Also endschied ich mich für einen kleinen See in der Zone Naret.
Die Morgendämmerung war ein Spektakel.

Der Bergseefischer musste sich nochmal richtig anstrengen...
Aber es klappte auch am letzten Tag.

Ein schöner Salmerino ging mit, und etwas später gesellte sich noch eine Rainbow dazu.
Der Rest des Tages war dann Chill Out, Picnick, Fotos und "sünnele",,, yes he he...

Sorry... Fotos, Picnick und "sünnele" Ciao Leute

 

Ritom 1000 Würfe. 11- 13 September 2009

Wir sind abfahrtsbereit.

Verlängertes Weekend im Val Piora. Juhui...

Freitag Abend und Samstag, war Jagd auf die “Grande Canadese”
im Lago Ritom angesagt.
Ok. Ich machs kurz, insgesamt 14 Stunden Spinning, mit Wobbler (10 cm +) und Köfis am System (12 cm +),brachte nichts ausser zwei Nachläufern, davon einer sicher über 70 cm lang...
Trotz des Schneiders, hier einige Pics vom Ritom Meer.

Sonntag in der Früh, gings dann rauf an den Lago Tom.
Auch hier sah es nach Schneider aus, kein Wind, viel Sonne und der See, Oel.

Profis und Amateure geben sich Mühe....Sooo gross war sie....

Erst um Mittag, nach einem "sehr weiten" Wurf, blieb endlich eine Refo, an der kleinen, mit Sbiro angebotenen Fliege hängen, und nach fast zwanzig Stunden war ich endlich aus dem Schneider.

Leider verlief der Nachmittag wie die zwei Tage vorher, einfach “niente, niente, niente”
Erst gegen 4 Uhr kam ein starker Wind auf, und die Salmoniden vom Lago Tom fingen an sich aktiv zu ziegen. Nach zwei Refoaussteigern, knallte plötzlich eine over 40 er Kanadierin auf die kleine, am 14 er Vorfach angebotene schwarze Fliege und lieferte einen heissen Drill. Yes !!!
Plötzlich war Action, und innerhalb kürzerster Zeit konnte ich noch zwei fette Farios um die 30 cm feumern.

 

Wie immer wenns am schönsten ist, muss man gehen.
Wolken und dicke Tropfen, zeigten den Heimweg an...

 

5/6 September 2009 Wind, Sonne und Fische.

 

Der Lago Bianco zeigte sich in voller Schönheit.

Kurz nach Mittag kommen wir an und machen uns sofort bei den Einläufen des ca 4 Hektaren grossen Seeleins ans fischen. Wolkenloser Himmel und ein eisiger Wind aus Nord machten die Aufgabe nicht gerade leicht.

Mit diesem starken Rückenwind flogen die Oberflächen Sbiros locker 70 Meter raus.

Aber Aktionen auf die Tebos und BM hatten weder Mirko  noch ich, bis ich nach

ca. 2 Stunden auf die Idee kam, eine kleine schwarze Nassfliege an einem 5cm langen Springer  ins Vorfach einzubinden. Plötzlich klappte es, und wir wurden mit vielen Aktionen belohnt.

Hier eine kleine Salmonidenkunde ??? :

Um 19 Uhr bei 4 Grad Lufttemperatur verlassen wir den Lago Bianco, mit einer gut massigen Rainbow für Mirko und einer ebenfalls gut massigen Fario für mich.

Morgens am Stausee von Robie, war dann Grosswildjagd angesagt.

Zielfisch "Grande Canadese".

Aber wie meisten, spielte die grosse Kanadierin nicht mit.....

Immerhin konnte ich nach ca. 3 Stunden dei erste Aktion verbuchen und eine 45 cm lange Fario über den Feumer ziehen.

 

21. August 2009 Saiblinge im Regen.

Wieder auf Wild-Saiblingsjagd in der Zone Naret, Valle Maggia.

 

Das Wetter war sehr drückend und schwühl.
Die Fische zeigten sich inaktiv, und ich konnte erst nach mehr als zwei Stunden den ersten Salmerino landen .

Dann lief über Stunden nichts mehr, kein Zupfer, kein steigender Fisch einfach garnichts mehr.

Und irgendwie fühlte ich mich permanent beobachtet...

 

Nach ca. vier Stunden Flaute, schlug das Wetter um.
Wolken ziehen auf und ein frischer Wind brachte einige Tropfen.

Plötzlich zeigte sich Leben im ca.3 Hektaren grossen Seelein. Fische stiegen überall, und wilde Jagden liessen die Kleinfischschwärme auseinander spritzen.
Ein Naturspektakel "alla grande", das ich dann auch ein bisschen auszunutzen wusste. Beim landen des fünften Fisches, signalisierte massives Donnergrollen das es Zeit wird den Rückweg zum Auto anzutreten.

Mein Instinkt täuschte mich nicht, den kaum beim Auto angekommen,war Gewitter, Hagel und Sintflut.

Danke Silvi für die Pics.


Buschtelefon August

"La Pesca" bestätigt:

Der 14. Juni war der Tag der Grossen.

links, Namaycush aus dem Lago Ritom, 90cm und 16 Pfund

rechts, Namaycush aus dem Lago Sambuco, 80cm und 14 Pfund

 

15. August Zone Naret.

Am Morgen ging es früh aus den Federn, nach 1 1/2 Stunden Autofahrt und 30 Min. Fussmarsch waren Silvia und ich, um sechs Uhr, auf Quote 2350 M.ü.M.

 

Das Wetter war optimal, nicht zu heiss und nicht zu kalt, die Fische zeigten sich den ganzen Morgen über sehr aktiv und auch Silvia war emsig am fotografieren.

Alles in allem, top hochalpines Fischen mit netter Begleitung, und einer zünftigen  Saiblings/ Refo - Vollpackung.  :-)

 

 

8. August 2009 "sotto Salmina"

 

Gewitter und Regenwetter hatte, die in letzter Zeit viel zitierten Nudisten und Home-Porno Darsteller Zuhause bleiben lassen, und ich konnte mich heute Abend alleine an meinem Hausgewässer austoben.

Das Wasser war noch ziemlich hoch und leicht angetrübt,als entschied ich mich für einen bunten 5cm langen Countdown von Rapala. Die Farios schienen dem Köder gegenüber garnicht abgeneigt, und innerhalb einer Stunde fing ich vier Schniepel und zwei gut massige.

Pötzlich schien es, dass die Fische ihre Aktivtäten eingestellt hätten, 30 min. kein Zupfer und nichts. 
Und noch schlimmer, das immer noch recht hohe Wasser erlaubte mir nicht meinen Weg weiter zu gehen...
Also umkehren und als Alternativköder das böse Schlundblei mit totem Köfi.. 

Nach weitern 45 Minuten Fischen,und drei weiteren gut massigen Farios aus den bereits 1mal abgefischten Becken und Läufen, kam ich kurz vor dem Dunkelwerden an meinen Ausgangspunkt zurück.
5 Farios zwischen 29 und 33cm füllten mein Körbchen.
2 auf Rapala und drei auf dem Rückweg mit Köfi am System...

Auf dem Heimweg gabs dann auch noch tierischen Gegenverkehr :-)

5. August 2009 Lago Nero

 

Ausflug mit Mirko auf Quote 2387 M.ü.M. 

Ein wunderschöner Tag an einem "Bellissimo Laghetto".

Mit schwer erarbeiteten Massfischen.

 

1.August 2009 "Sass`alto"

 

Abendliche Fariojagd mit Köfi am System, in der zerklüfteten Schlucht von Sass`alto.

3 Stunden klettern, fischen und Wildnis, mit vier gut massigen Bachforellen.

 

24.-26. Juli 2009 Laghi Zött/Matörgn/Zött

 

Sonntag 26. Das Oberflächenfischen auf die silbrigen Zött-Refos klappte recht gut...

Samstag 25. Matörgn.  Früh gings los auf Quote 2470 M.ü.M.

Und schon beim 4. Wurf biegte sich die Rute heftig, eine schöne 40er Rainbow geht nach kurzem aber intensivem Drill in den Kescher....

Langsam aber sicher füllte sich mein Körbchen, auch eine  30er Namaycush war dabei.

Alle Fische wurden mit Tebos am Locklöffel gefangen.

 

 

24. Freitagabend. 2 Stunden Zapfenfischen bei den Einläufen, mit 4 massigen Regenbognerinen,und der schon fast obligatorischen Zött-Gewitterdusche.....

 

 

17 Juli 2009 Lago Zött, eigentlich hätte es heute einen Ausflug zum Lago Matörgn sein sollen. Des schlechten Wetters wegen, blieb ich aber in der Nähe der Basis

1940 M.ü.M. und ging zum nur 20 Minuten entfernten Lago Zött. 

Und ich hatte recht:

5:45 Uhr 1. Gewitterdusche

8:00 Uhr  2 gut massige Refos

9:30 Uhr das definitve k.o. Nachhausegehgewitter.....

 

 

16 Juli 2009 Lago di Robiei, abendliche Fariojagd mit Köfi am System.

Nach zwei Stunden Wurftraining gings los, Schlag auf Schlag.

7 schöne Farios (29-42cm) zwischen 19:00 und 20:30Uhr, als die anderen Fischer schon beim Abendessen sassen.

P.s. Merci Silvi für die Pics.

 

12 Juli 2009 Lago dei Matörgn,

nach 11/2 Stunden steilem Aufstieg auf Quote 2470 M.ü.M.

Natur, Wildnis, Schnee und Eis so viel man will....

Und gefischt hab ich natürlich auch.

 

 

Wie immer,die Zeit vergeht viel zu schnell und ich muss mich auf den Rückweg machen.

Ciao Matörgn bis bald....

 

 

 

 

11 Juli 2009 Lago di Robie, Abend-Session mit Rapala.

Es gab etwas zu drillen, 48 cm Fario-Power pur !!!

 

 

Ein prächtig gezeichnetes Tier. Etwas später hakte ich noch eine etwas kleinere Fario, die mit 37 cm aber auch ins Körbchen durfte. 

 

 

5 Juli 2009 Lago Sassolo 2074 M.ü.M.

Ausflug ins Valle Lavizzara.

Oberflächenfischen ( ohne Buldo und verschluckte Maden ) auf Regenbögeler ist angesagt.

 

 

Kurzweiliges, Longdistance Flyfishing mit vielen Aktionen und fünf schönen Fischen, liessen diesen Sonntagmorgen im Nu vergehen... 

 

 

28/29 Juni 2009 Lago di Robiei/ Lago Bianco.

Abends 28.6 Lago di Robiei.  Auf Köfi am System war nichts zu machen, deshalb Alternativ- Köder: Countdown

Und es funktionierte, kurz vor dem Dunkelwerden.

 

Morgens 29.6. Lago Bianco

Schnee,Eis und Lawinen, wahren noch allgegenwärtig ,und das Ende Juni!

Nach längerem Fischen hatt sich dann doch noch eine hübsche ReFo  entschieden anzubeissen.

 

25/26 Juni 2009 Laghi della Crosa, wir sind da, geliebte Crosa.

Hütte öffnen und einrichten, Snack einwerfen und ab zum fischen.

Tag 1. Lago Piccolo, die ersten Kanadier liesen nicht lange auf sich warten, und fanden die toten Elritzen am Sbiro anscheinend unwiederstehlich....

Tolles Fischen mit vielen Aktionen und total 22 Massfischen für meinen Kumpel Efrem und mich. Abends ziehen wir uns sehr zufrieden in die Hütte zurück, wo unsere "Amici Alpinista" den Fang sofort in ein leckeres Abendessen verwandeln.... 

Tag 2. Lago Grande, ein Naturspektakel und Top Fischen wie es im Traum nicht besser sein kann... Noch einmal 23 Namaycush zwischen 29 und 41cm für meinen Soci und mich.

 

Die Zeit vergeht leider wie im Flug und wir müssen den wunderbaren Platz verlassen. Ciao schöne Crosa, werde dich gegen Herbst noch einmal besuchen.

 

21 Juni 2009 Lago di Mognola, nach 1 1/2 Stunden Aufstieg und 700 Metern Höhenunterschied sind wir endlich da......

 

Wir treffen die erste Bergsee-Perle des Valle Maggia, in voller Frühjahrs-Schönheit an. Natur pur und viele Fische, in fast jeder Grösse.

 

 

13/14 Juni 2009 Lago di Robiei, einen Abend und einen Morgen, Fariojagd mit Köfi am System....

Fazit: zwei over 40 für G.P. fünf zwischen 26 und 46 für mich, und ein tolles Weekend bei Sonnenschein im Valle Maggia.

 

 

10 Juni 2009 Lago della Piazza, der Gotthard zeigte schlechte Laune, der wohl einzige Ort in Mitteleuropa wo es an diesem Tag stürmte.......

Nach diesem Foto, gab auch die Fotocam, wegen Nässe ihren Dienst auf....  Um ehrlich zu sein, gab es an diesem Tag auch nichts mehr zu fotografieren. 

 

 

7 Juni 2009 Lago di Salei, ein, wegen schlechtem Wetter, kurzfristig geplanter Micro-Bergseetrip.

4 Stunden Sbirulinofischen in tollem Ambiente und mit überraschendem Resultat.

 

5. Juni 2009, was ich schon länger vom Buschtelefon wusste, bestätigte heute die Presse. Grosse "Canadese" gefangen im Lago Naret !


1. Juni 2009, Bergsee Eröffnung Tessin

Giannpiero und ich sind pünktlich 4.45 Uhr am Lago Ritom angekommen. Es schien,als ob alle tessiner Fischer sich hier versammelt hätten, und erst nach längerem Marsch fanden wir ein noch "jungfräuliches" Plätzchen.

Das Ziel war klar, die grosse "Canadese".  Also fingen wir an, unsere ca. 12 cm langen Lauben am System über den Grund zu zupfen. Nach ca einer Stunde ein Biss! Eine ca. 50 cm lange und sehr magere Namaycush lässt sich ohne grossen Wiederstand bis vor meine Füsse ziehen, wo sie sich aber vom haken losschlägt und in die tiefen vom Ritom zurück verschwindet. Da wir bis um 11 Uhr keine weiteren nennenswerten Aktionen mehr hatten,entschieden wir uns,uns vom Ritom zu verabschieden und in der Zone Gotthard unser Glück zu versuchen.

 

 

Lago Ritom

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gotthard am Nachmittag,nach längerem Fussmarsch,sind wir endlich an unserem Zielsee angekommen, und fingen sofort an zu fischen.
Das sah dann so aus:

 

 

 

 

 

Leider rührte sich die erste Zeit garnichts und ich hatte Zeit,das Erwachen der Vegetation auf hoher Quote zu studieren.

 

 

 

 

Gegen Abend wurden die Fische aber aktiv,und wir hatten Aktion um Aktion. Drei schöne Fische durften sogar mit in mein Körbchen...

 

 

 

 

Fontinalis 27cm und 30cm plus Fario 30cm

Die Saiblinge sind übrigens Fische aus natürlicher Verlaichung. Keine Riesen aber schöne Fische, an einem sonst schon tollen Eröffnungstag.

Was will man mehr?

 

 

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